Über QSL-Karten





                                  
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QSL-Karten ausfüllen


Wie QSL-Karten richtig ausgefüllt werden und was dabei beachtet werden sollte!


QSL-Karten sind ein wichtiger Bestandteil des Amateurfunks. Sie werden benötigt, um nachzuweisen, mit wem man wann ein QSO hatte und um Diplome beantragen zu können. Weiterhin kann eine QSL-Karte eine schöne Erinnerung für eine tolle Funkverbindung sein. Bei einigen Diplomen reicht oft eine GCR-Liste aus, also eine Aufstellung von vorhandenen QSL-Karten, die von zwei OPs bestätigt sein muss. Bei anderen, wie dem DLD oder DXCC, müssen die QSL-Karten an einen Auswerter eingeschickt werden, der diese dann auf Richtigkeit prüft. Leider werden beim Ausfüllen der QSL-Karten oft Fehler gemacht die dann dazu führen, dass die QSL-Karte für das beantragte Diplom ungültig ist.

Also hier ein paar Tipps

Im Jahre 1984 wurde von der IARU der Beschluss gefasst, dass QSL-Karten ein Format von 9 cm mal 14 cm haben sollen und die Kartonstärke sollte zwischen 170 und 220 g/m2 betragen. Bei der Gestaltung ist darauf zu achten, dass der Inhalt nicht gegen Anstand und gute Sitten verstößt. Man bedenke bei Anstand und Sitten auch daran, dass QSL-Karten weltweite Verbreitung finden. Eine QSL-Karte ist gleichzeitig die Visitenkarte eines jeden Funkamateurs. Darum ist beim ausfüllen auf eine ordentliche und lesbare Schrift zu achten.
  • Das Rufzeichen des Empfängers ist oben rechts einzutragen, wenn möglich in rot.
  • Falls der Empfänger einen Manager besitzt, muss dieser neben oder unter dem Empfängerrufzeichen angegeben werden.
  • Am unteren Rand der QSL-Karte sollte mindestens 1 cm frei bleiben, damit die QSL-Vermittlung des DARC e.V. dort die für die Sortierung notwendige Codierung anbringen kann.

  • Diese Vorschriften bestehen zum Zwecke einer schnellen und richtigen Bearbeitung der QSL-Karte. Es dauert ohnehin meist sehr lange bis die Karten eintreffen.

    Eine QSL-Karte muss weiterhin folgende Daten enthalten

    Datum: wobei eine Kennzeichnung von Tag, Monat und Jahr vorzunehmen ist, denn nicht in allen Ländern gilt das deutsche Datumsformat.
    Uhrzeit: in UTC,
    Frequenz: in MHz,
    Modulationsart: CW oder SSB oder PSK etc.,
    Signal-Report: nach RST Schlüssel z.B. R5 S5 T9,
    DOK: wie z.B. WØ7    und     ITU: wie z.B. 28     und     CQ: wie z.B. 14    und    Locator: wie z.B. JO62TN
    Fehlt eine dieser Eintragungen ist die QSL-Karte für viele Zwecke ungültig. Zusätzlich können noch Angaben über Stationsausrüstung etc. gegeben werden. Ganz interessant sind dabei die Sendeleistung und die verwendete Antenne. Der TRX ist dabei nicht so entscheidend es sei denn man verwendet ein selbstgebautes Gerät. Auch Hinweise über Zugehörigkeit zu Vereinigungen, Homepage, E-Mail etc. können folgen.

    Die Unterschrift

    QSL-Karten sollten grundsätzlich handschriftlich und nur mit Vornamen unterschrieben werden. Dies verleiht der QSL-Karte eine persönlichere Note und ist für manche Diplome auch vorgeschrieben. Es wird aber geduldet, wenn die Unterschrift gescannt und als Grafik gedruckt wird. Die Einstellung eines Schrifttyps, der einer Schreibschrift ähnlich sieht, macht eine QSL-Karte ungültig.

    Nicht zulässige Änderungen

    Verbesserungen bzw. Änderungen nach fehlerhaften ausschreiben einer Karte sind unzulässig. Auch Verbesserungen am Rufzeichen machen die Karte ungültig. Das Gleiche gilt bei handschriftlicher Verbesserung des DOK beim Wechsel des OVs. Das Rufzeichen kann durch das Aufbringen eines Stempels oder eines Labels geändert werden. Der neue DOK sollte mit dem OV-eigenen Stempel geändert werden. Eigene Stempel die das Rufzeichen und den DOK enthalten werden anerkannt. Auf QSL-Karten kann grundsätzlich nur der DOK vergeben werden, bei dem man Mitglied ist. Doppelmitglieder ( DARC, VFDB ) müssen sich für einen DOK entscheiden den sie auf ihrer QSL-Karten vergeben.

    Diese Eintragung ist falsch

    R7 oder S20 sind Kanalbezeichnungen und keine gültigen Angaben für eine Frequenzangabe. Diese am besten in MHz oder KHz angeben. PHONE oder PHO oder auch nur PH sind keine gültigen Angaben für eine Modulationsart bzw. Betriebsart wie z.B. AM, FM oder SSB. Allerdings soll PHONE wohl geduldet werden.

    QSL-Karten für Repeaterverbindungen

    Das Problem besteht im Signal-Report und ganz speziell der Wert für die Signalstärke. Da der S-Wert vom Repeater stammt wird nur der R-Wert vergeben. Lesbarkeit 5 oder auch Q5. Dies führt jedoch zur Ungültigkeit beim DLD-Diplomantrag. Darum bitte unbedingt noch angeben über welchen Repeater gefunkt wurde. Also unter Remarks dann z.B. via DBØBRL. Oder man gibt gleich neben dem R-Wert noch einen S-Wert ( den vom Repeater ) mit an. In das QSL-Kartenfeld VIA bitte keine Repeaterangaben machen, da dies zu Missverständnissen führen kann.

    QSL-Karten an QSL-Manager

    In das Feld VIA dürfen wirklich nur Angaben gemacht werden, wenn die QSL-Karten über einen Manager vermittelt werden soll. Das ist sozusagen das Feld für die Anschrift und diese sollte schon stimmen. Diese Karten müssen dann natürlich auch an das via Rufzeichen und nicht an das to Radio Rufzeichen einsortiert werden.

    QSL-Karten via HC ( Home Call )

    Auf Grund der CEPT-Regelung kann man im Ausland mit vorangestellten Präfix des Gastlandes funken. Einige OPs geben im QSO dann an, QSL via HC. Dieses HC bedeutet Home Call. Die QSL-Karten sollen also über das eigene Rufzeichen vermittelt werden. Das Home Call muss im Feld via nicht noch einmal extra erwähnt werden. Die QSL-Karten muss natürlich an den eigenen Präfix des HC und nicht an den Gastpräfix einsortiert werden. z.B. F/DM5MM: to Radio F/DM5MM , via kann frei bleiben, Karte nach DM sortieren.

    QSL-Karten via CBA

    CBA bedeutet Call Book Adress. Das heißt, dass der OP seine QSL-Karten direkt an die im Callbook stehende Adresse vermittelt haben möchte. Das geht natürlich nicht, aus Zeit- und Kostengründen. Obwohl es wohl Ausnahmen geben soll. Aber dann lieber selber schicken mit SASE und IRCs. Infos dazu meist unter www.qrz.com

    QSL-Karten von Kurzwellenhörern

    SWLs müssen auch das Rufzeichen der Station angeben, mit der die angeschriebene Station gefunkt hat. Das sollte in einem Zusätzlichen Feld QSO with oder auch wkd erfolgen. Angaben über die Empfangsbedingungen und einen ehrlichen RST-Report machen eine SWL-Karte erst Sinnvoll. Wichtig ist auch hier eine persönliche Note und sauberes ausfüllen der Karte. Schließlich möchte man ja eine Antwortkarte zurück.

    QSL-Karten an Kurzwellenhörer

    Bei QSL-Karten an SWLs ist die Angabe eines RST-Reports zu unterlassen, denn es gibt ja keinen, also R / S / T / Es soll ja nur ein QSO bestätigt werden, das mit einem andere OP geführt wurde. Es ist jedoch Sinnvoll, wenn das Rufzeichen vom jeweiligen Gesprächsparter mit angegeben wird. Also: bestätige QSO mit ( Call ) könnt unter Remarks erscheinen. Natürlich auch die QSO-Daten wie Datum, QRG und Betriebsart bei Richtigkeit der jeweiligen Verbindung eintragen und bestätigen. Die Eintragung SWL oder das Rufzeichen der Gegenstation als Mode oder RST auf QSL-Karten an SWLs ist falsch. Diese QSL-Karten sind ungültig und können für das DLD nicht anerkannt werden.

    Eine persönliche Bitte von mir: SWL Karten bitte immer und so schnell wie möglich beantworten, denn ich kenne aus eigener Erfahrung wie schwer einem das Warten fällt und nur all zu oft werden SWL-Karten einfach ignoriert. Auch SWLs sind Funkamateure und viele sind recht jung an Jahren. Da fällt das Warten doppelt schwer.
    Also bitte hamspirit. Dankeschön

    QSL-Karten von Klubstationen

    Auf QSL-Karten von Klubstationen sollte das Rufzeichen des Operators angegeben sein und sie muss vom OP selbst oder vom Manager bzw. Verantwortlichen OP unterschrieben sein. Ist der OP eine YL sollte dies kenntlich gemacht werden mit YL vor der Unterschrift. Denn nicht immer ist die Unterschrift eindeutig zu lesen und Karten von YLs sind nicht ganz so häufig und deshalb besonders wichtig für Diplome.

    Schlussbemerkung

    Diese Regeln entsprechen der Vergabeordnung für das Deutschland-Diplom ( DLD ). Abweichendes, für andere Diplome ist jedoch möglich oder auch nötig. z.B. möchten manche gern die QSO-Dauer auf der QSL-Karte notiert haben, wie zum Beispiel bei der Aufnahme in den HSC. Oder andere möchten gerne eine IOTA-Nummer mit Inselnamen aufgedruckt und eben nur aufgedruckt und nicht geschrieben haben. Aber das ist jetzt zu speziell und nicht allgemeingültig für alle Fälle.
    Schön ist auch immer eine handschriftliche, persönliche Note. Also ein kurzer Gruß oder ähnliches mehr.

    Quelle: DL1ZAX, überarbeitet und ergänzt von DM5MM,





    Wie läuft die QSL-Vermittlung ab?


    Jedes DARC-Mitglied hat das Recht, seine nach Länderkennzeichen ( Präfix ) sortierten QSL-Karten beim QSL-Manager im Ortsverband, zum Zweck der Weitervermittlung, abzugeben.

    In der QSL-Vermittlung des DARC e.V. werden alle eingehenden QSL-Karten nach Ausland und Inland getrennt und zur weiteren Vermittlung an den Codier-Plätzen ( Inland ) oder zur Handsortierung ( Ausland ) bereitgestellt.
    Jede QSL-Karte für einen deutschen Funkamateur wird an einem Codier-Platz bearbeitet. Wenn der Empfänger der QSL-Karte Mitglied des DARC e.V. ist, erhält die QSL-Karte einen CMC7 ( magnetisch lesbarer Strichcode ) Aufdruck und wird zur Sortieranlage weitergeleitet. Die Sortieranlage befördert die QSL-Karte beim ersten Sortierlauf in ein Fach, welches dem Distrikt des Empfängers zugeordnet ist.
    Wenn die QSL-Karten diese Distriktes zum Versand kommen, läuft die QSL-Karte ein zweites mal über die Sortieranlage. Bei diesem zweiten Durchlauf werden die für den Distrikt gesammelten QSL-Karten den jeweiligen DOKs zugeordnet. Anschließend werden die QSL-Karten verpackt und an den QSL-Manager des jeweiligen Ortsverbandes verschickt.
    QSL-Karten, die für ausländische Stationen bestimmt sind, werden an einer größeren Regalwand nach Präfixen von Hand sortiert und je nach Aufkommen in Paketen zu 2 und 10 kg verschickt.

    Die QSL-Vermittlung des DARC e. V. läuft ausschließlich über den jeweiligen QSL-Manager im Ortsverband. Jede QSL-Sendung die nicht von einem QSL-Manger kommt, verursacht beim Auspacken und Bereitstellen einen erhöhten Aufwand. Also QSL-Karte niemals selbst, direkt an die QSL-Vermittlung des DARC e.V. schicken.

    Warum sollten QSL-Karten sortiert werden?

    Bevor die QSL-Karten von der Sortieranlage des DARC e.V. bearbeitet werden können, müssen die QSL-Karten eine Codierung bekommen. Dazu wird jede QSL-Karte, die für einen deutschen Funkamateur bestimmt ist, in die Hand genommen und das Rufzeichen des Empfängers in einen PC eingegeben. Dieser sucht dann in einer Datenbank mit über 120000 Rufzeichen ( aktuelle, Ex-Rufzeichen und DE-Kennzeichen ) den dazugehörenden DOK. Damit die Eingabe des Empfängerrufzeichens so schnell wie möglich erfolgen kann, muss das Empfängerrufzeichen gut leserlich und schnell auffindbar auf der QSL-Karte sein. Erst wenn die QSL-Karten codiert sind, können sie von der Sortieranlage bearbeitet werden. QSL-Karten für andere Länder werden nach wie vor von Hand in die entsprechenden Fächer gelegt. Dabei ist auch wichtig, dass alle QSL-Karten von einem Ortsverband, die z.B. nach EA geschickt werden sollen, zusammengefasst sind. Dieses erleichtert die Arbeit, steigert die Vermittlungsgeschwindigkeit und hilft Kosten zu senken.

    Für wen und welche QSL-Karten werden vermittelt?

    Die Vermittlung von QSL-Karten erfolgt für Rufzeicheninhaber nach dem AfuG, die zum Zeitpunkt der Kartenbearbeitung Mitglieder des DARC e.V. im Sinne von § 3 der Satzung sind. Diesen gleichgestellt sind DARC-Mitglieder mit SWL-Kennzeichen ( DL-DOK-Mitgliedsnummer ) oder DE-Kennzeichen und VFDB-Mitglieder. Darüber hinaus haben nur Klubstationen des DARC/VFDB Anspruch auf die Vermittlung von QSL-Karten, wenn der Rufzeicheninhaber von dieser Klubstation Mitglied des DARC e.V. oder VFDB e.V. ist und die Klubstation ordnungsgemäß dem DARC e.V. gemeldet wurde.
    Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.

    Der DARC e.V. bekommt keine Mitteilung von der RegTP, an wen und wann ein Rufzeichen vergeben wurde. Eingehende QSL-Karten an Rufzeichen, die dem DARC e.V. nicht gemeldet wurden, können somit nicht vermittelt werden. Sie werden mit dem Stempel „SRI, this station does not use the QSL-Service of DARC“ zurückgeschickt.
    Deshalb sollte jeder der ein neues Rufzeichen erhalten hat, dieses unverzüglich dem DARC e.V. melden! Formulare zum melden von Rufzeichen findet man im Internet unter http://www.darc.de/qsl-buero oder rufen Sie einfach an unter 0561 94988-0 oder faxen Sie unter 0561 94988-50 oder schreiben Sie eine E-Mail an darc@darc.de.

    QSL-Karten die den Zusatz „via“ enthalten, werden nur dann vermittelt, wenn der Empfänger Mitglied im DARC e.V. ist. QSL-Karten, die für eine deutsche Station bestimmt sind und den Vermerk „via“ enthalten, werden nicht an die „via“-Station vermittelt. Z.B. eine QSL-Karte, die für DFØAFZ via DL1ZAX bestimmt ist, wird an DFØAFZ vermittelt.
    Es gab in letzter Zeit sehr oft das Problem, dass QSL-Karten für eine Klubstation, die an das „via“-Rufzeichen vermittelt wurden, zurückkamen mit dem Vermerk „Bitte an die Klubstation senden!“ Andere QSL-Karten, bei denen der „via“-Vermerk nicht beachtet wurde, kamen auch zurück mit dem Vermerk „Bitte an das „via“-Rufzeichen senden!“
    Das zurücksenden der QSL-Karten mit den Irrläufern und das dadurch bedingte erneute Bearbeiten ist sehr Zeitaufwendig, daher können laut DARC e.V. QSL-Karten in DL nur an das Empfängerrufzeichen vermittelt werden und nicht an das „via“-Rufzeichen.

    QSL-Karten, deren Gestaltung und/oder Inhalt gegen Anstand und gute Sitten verstoßen, sowie QSL-Karten, die den Interessen des DARC e.V. zuwiederlaufen, sind von der Vermittlung ausgeschlossen.

    Aus Sicht des DARC e.V ist nichts gegen QSL-Karten einzuwenden, die Werbung beinhalten, da Werbung auf QSL-Karten nicht direkt etwas mit dem Amateurfunk zu tun hat. QSL-Karten sollten jedoch nicht einem Bestellschein gleichen.

    Es werden nur QSL-Karten von Verbindungen auf den Amateurfunkbändern an Amateurfunkstationen vermittelt. QSL-Karten an internationale Radiosender werden nicht vermittelt.

    QSL-Karten für DARC-Mitglieder, die im Ausland wohnen, können nur über das Heimatrufzeichen an den Heimat-Ortsverband vermittelt werden. Ausländische Mitglieder des DARC e.V. können ihre ausgehenden QSL-Karten über den DARC e.V. zum Versand bringen. Eingehende QSL-Karten für diese Mitglieder werden nur über einen QSL-Manager in Deutschland, der Mitglied im DARC e.V. ist, vermittelt. Dazu muss der Vermerk „via D...“ gut sichtbar auf der QSL-Karte vorhanden sein. Eine direkte Vermittlung von QSL-Karten an DARC-Mitglieder ist laut DARC e.V. nicht möglich – auch dann nicht, wenn die zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt werden sollen.

    Vermittlung von QSL-Karten an Klub-/automatisch arbeitende Stationen

    QSL-Karten an Klub-/automatisch arbeitende Stationen werden nur vermittelt, wenn der Verantwortliche für diese Station Mitglied im DARC e.V. oder VFDB e.V. ist und das Rufzeichen dem DARC e.V. gemeldet wurde. Tritt der Verantwortliche aus dem DARC e.V. oder VFDB e.V. aus, endet auch die Mitgliedschaft der Klub-/automatisch arbeitende Station, es sei denn, ein neuer Verantwortlicher, der Mitglied im DARC e.V. oder VFDB e.V. ist wird dem DARC e.V. gemeldet.

    Vermittlung von QSL-Karten an Stationen mit Sonder-DOK

    Sonder-DOKs spielen bei der QSL-Vermittlung keine Rolle, sie werden auch nicht in der QSL-Vermittlung gespeichert. Jede Station – auch die mit Sonder-DOK, muss einem normalen DOK zugeordnet sein. Darum ist es wichtig dem DARC e.V. jedes Rufzeichen sofort nach erhalt zu melden.

    Die Beantragung und Zuteilung eines Sonder-DOKs beinhaltet nicht die automatische Aufnahme des Rufzeichens in die QSL-Vermittlung.
    Jedes neu zugeteilte Rufzeichen muss dem DARC-QSL-Büro selber gemeldet werden.


    Vermittlung von QSL-Karten an Ausbildungsrufzeichen ( DN )

    Wenn jemand ein Ausbildungsrufzeichen erhalten hat, muss dieses mit dem Vergabezeitraum ( Zuteilung von bis ) der Datenerfassung des DARC e.V. gemeldet werden. Nach Ablauf des gemeldeten Vergabezeitraumes wird das Ausbildungsrufzeichen auf inaktiv gesetzt. Sollte eine Verlängerung des Vergabezeitraumes erfolgen muss dieses erneut der Datenerfassung des DARC e.V. gemeldet werden.
    ( Allerdings kann heute ein Ausbildungsrufzeichen auch dauerhaft beantragt werden. )
    Die QSL-Vermittlung läuft jedoch auch noch über den Vergabezeitraum hinaus weiter. Ausbildungsrufzeichen werden als zusätzliches Rufzeichen personengebundene gespeichert. QSL-Karten werden an den DOK des Inhabers vom Ausbildungsrufzeichen vermittelt. Eine Vermittlung an einen anderen DOK ist nicht möglich. VIA-Vermerke auf QSL-Karten an Ausbildungsrufzeichen werden vom DARC nicht beachtet. Sollte das Ausbildungsrufzeichen nicht bekannt sein, geht die QSL-Karte mit dem Stempel „SRI, this station does not use the QSL-Service of DARC“ zurück.

    Wann versendet das QSL-Büro des DARC e.V. QSL-Karten?

    Jeden Monat werden einmal QSL-Karten an jeden DARC- und VFDB-Ortsverband gesendet. Der Versand läuft alphabetisch ab. Am ersten Arbeitstag des Monats wird an den Distrikt A, am zweiten Arbeitstag an Distrikt B ... usw. versand. QSL-Karten für ausländische QSL-Büros werden nach anfallender Menge verschickt.

    Versand der QSL-Karten vom OV zum DARC-QSL-Büro

    Der QSL-Manger im Ortsverband sollte die bei ihm abgegebenen QSL-Karten auch einmal im Monat zum QSL-Büro des DARC e.V. senden. Es sei denn, die bei ihm abgegebene Menge von QSL-Karten ist zu gering für einen Versand. Dieses sollte aber mit dem OV abgesprochen werden. QSL-Manager senden ihre QSL-Karten an folgende Adresse:

    DARC e.V.
    Lindenallee 4
    34225 Baunatal

    Für die Versandkosten an das DARC-QSL-Büro ist der OV zuständig. Unfrei zugestellte Sendungen werden nicht angenommen und gehen zu Lasten des Absenders zurück.

    Besonderheiten beim Vorsortieren von QSL-Karten

    QSL-Karten müssen nach Präfixen sortiert werden. Dabei gibt es zwei Hauptgruppen von QSL-Karten:

    1. QSL-Karten für deutsche Funkamateure
    2. QSL-Karten für ausländische Funkamateure

  • QSL-Karten für deutsche Funkamateure werden nach den ersten beiden Buchstaben im Präfix sortiert, z.B. DA, DB, DC, DD, DE, DF, ...
  • QSL-Karten an SWLs, die ihre QSL-Karten über ihre Mitgliedsnummer (DL-DOK-Mitgliedsnummer) vermitteln lassen, werden ebenfalls in einem Block zusammengefasst. Eine weitere Sortierung innerhalb der Blöcke ist nicht erforderlich.
  • Die einzelnen Blöcke sollten durch eine Zwischenlage getrennt sein, z.B. Gummis oder Banderolen.
  • Auf der obersten QSL-Karte eines Blockes sollte der Präfix gut und leicht zu erkennen sein.


  • QSL-Karten für das Ausland werden in erster Linie nach Präfixen sortiert.
    Ländern, mit mehreren Präfixen werden unter einem Hauptpräfix zusammengefasst.
    QSL-Karten an SWLs werden ebenfalls unter dem jeweiligen Hauptpräfix zusammengefasst.
    Eine weitere Sortierung innerhalb der Präfixe ist bis auf zwei Ausnahmen nicht erforderlich.
    Da es in der USA und Australien mehrere QSL-Büros gibt, bittet das DARC-QSL-Büro um folgende Beachtung.
    Die USA besitzen kein zentrales QSL-Büro. Es gibt in jedem Zahlendistrikt einen QSL-Manager, der die eingehenden QSL-Karten an die bei ihm registrierten Stationen weiterleitet. Damit diese QSL-Karten besser und schneller zugestellt werden können ist es wichtig, dass QSL-Karten für die USA, unabhängig von dem jeweiligen Buchstaben am Anfang des Rufzeichens, nach der Zahl im Rufzeichen sortiert werden.
    Bei der Zahl 4 gibt es jedoch eine Ausnahme.
    Alle Rufzeichen mit zwei Buchstaben und einer 4 im Präfix gehen an das WA4-QSL-Büro. Alle anderen QSL-Karten mit einem Buchstaben und einer 4 im Präfix gehen an das W4-QSL-Büro.
    Überseebesitzungen müssen je nach Präfix einzeln zusammengefasst werden.

    Australien besitzt ebenfalls kein zentrales QSL-Büro. Es gibt für jeden Zahlendistrikt einen QSL-Manager. Die Sortierung für Australien beschränkt sich auf die Zahl im Rufzeiche. Alle Alle die eine 1 im Rufzeichen haben gehören zusammen, wie alle Rufzeichen mit einer 2 usw..

    Stempel vom QSL-Büro des DARC e.V.

    Ist der Empfänger unbekannt oder aus dem DARC e.V. ausgetreten, erhält die QSL-Karte folgenden Stempel.
    SRI, this station does not use the QSL-Service of DARC
    SRI, diese Station benutzt nicht den QSL-Service des DARC

    QSL-Karten an Rufzeichen aus Ländern ohne QSL-Büro.
    Leider kann diese QSl-Karte
    nicht vermittelt werden, da
    uns kein QSL-Büro, QSL-Manager
    oder eine direkte Adresse bekannt ist.

    QSL-Karten mit falschen QSL-Manager.
    NOT Manager

    QSL-Karten an verstorbene Mitglieder.
    SILENT KEY

    QSL-Karten an Stationen mit zur Zeit nicht vergebenen Präfix.
    Return callsign incorrect
    oder auch
    Call wrong

    Frühere Stempel

    QSL-Karten an Rufzeichen die noch nie dem DARC gemeldet waren.
    CALLSIGN UNKNOW
    CANNOT BE DELIVERED
    BY DARC QSL-SERVICE

    RUFZEICHEN UNBEKANNT
    KANN NICHT VERMITTELT WERDEN
    ÜBER DEN DARC QSL-SERVICE

    QSL-Karten an Rufzeichen die nicht mehr Mitglied des DARC sind.
    NOT MEMBER OF DARC
    QSL CANNOT BE DELIVERED
    BY DARC QSL-SERVICE

    KEIN MITGLIED DES DARC
    QSL KANN NICHT VERMITTELT WERDEN
    ÜBER DEN DARC QSL-SERVICE

    Quelle: DL1ZAX, überarbeitet und ergänzt von DM5MM,